Donnerstag, 22. Oktober 2009

Dienstagsfrage 42/2009

Die Bezahlung, wenn man für Geld strickt, ist allgemein sehr gering, ebenso wenn man Selbstgestricktes verkauft: Der Lohn, umgerechnet auf die Stunde ist lächerlich. Gesetzt den Fall, man würde für das Stricken anständig bezahlt werden - würdest Du dann Deinen Beruf wechseln und professionelle Auftragsstrickerin werden? Falls nein, warum nicht?

Herzlichen Dank an Jinx für die heutige Frage!

Ganz klare Antwort: NEIN.
Ich habe in der Handarbeitsbranche gearbeitet, und da ist mir so Einiges untergekommen, so etwa:
" Sie sitzen ja eh nur den ganzen Tag hier rum, dann können Sie mir auch mal eben einen Pullover stricken."
"Gut, was wollen Sie denn dafür bezahlen?"
"Das Material würde ich dann natürlich hier im Laden kaufen...."

So, es kann ja vorkommen, dass man sich irgendwie einigt, und dann passt das Teil später doch nicht, oder es gefällt der Person nicht mehr, oder sie hat es sich doch ganz anders vorgestellt..etc....p.p...bla, bla....

Ne, auf gar keinen Fall, so einen Stress muß ich mir nicht antun. Ich habe immer gerne die Sachen verkauft, die ich einfach so fertig gestrickt hatte, als Modelle, aber nix auf Bestellung...

Und mal ganz ehrlich..wirklich bezahlen kann die Arbeit ohnehin keiner..

Es ist ein tolles Hobby, und das muß es für mich auch bleiben....und wenn ich für andere stricke, dann nur für ganz liebe Leute, die es auch verdient haben..

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